Meine Gartenphilosophie – Düngen mit Brennnesseljauche

Schon als Kind, als ich mit dem Gärtnern anfing, wollte ich so wenig wie möglich düngen und Pestizide bzw. Herbizide nutzen. Diese Einstellung hat sich nun dahin weiter entwickelt, dass ich heute ganz auf künstliche Bodenverbesserer usw. verzichte.

Um meinen Pflanzen etwas Gutes zu tun, arbeite ich im Frühjahr Lavasand in den Boden ein. Da ich mit einem sehr schweren lehmigen Boden auskommen muss, hilft der Sand, den Boden zu lockern.

Zum Düngen setze ich, sobald Brennnesseln hoch genug sind, Brennnesseljauche an. (Brennnesseln in einen Eimer geben und mit Wasser auffüllen) Diese wird 2 Wochen stehen gelassen und jeden Tag 1x umgerührt. Mit der Zeit merkt man, dass die Jauche reift, da sie einen strengen Geruch entwickelt. Mit dem gleichen Ansatz wie für die Jauche mache ich noch Brennnesselbrühe. Diese ist im Gegensatz zur Jauche nicht so lange „durchgezogen“, nämlich nur 24 Stunden. Die Brühe wird durch ein Tuch gefiltert und damit besprühe ich pur die jungen Triebe des kleinen Apfelbaums, wenn sie Läuse haben. Natürlich muss man mit der Brühe konsequent sprühen, aber schon nach kurzer Zeit verschwinden die Läuse und das Bäumchen sieht wieder gesund aus.

Die Brennnesselbrühejauche wird etwa 1:10 mit Wasser verdünnt und jede Woche an die Pflanzen gegeben. Nicht nur der Garten hat etwas von der Jauche, sondern auch die Balkonblumen. Geranien, Petunien und Co. freuen sich auch darüber und bedanken sich mit vielen Blüten. Ebenso die Rosen.

Soviel für heute. Da ja bald endlich wieder Pflanzzeit ist, wird es wohl schon bald mehr zum Thema Garten geben.

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2 Gedanken zu “Meine Gartenphilosophie – Düngen mit Brennnesseljauche

  1. Das mit der Brennesselbrühe ist eine gute Idee, das werde ich dieses Jahr auch mal ausprobieren. Jetzt würde mich nur interessieren, ob es tatsächlich die „Brühe“ ist, die man 1:10 verdünnt oder ob du die „Jauche“ meintest. Vielleicht ein Schreibfehler? … :-)
    LG von Barbara

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